Memory Box I


Memory Box II

Assemblage, gewidmet Heinrich Scharte (*1935 †2016)


Heinrich floh als Kind mit seinen Eltern von Ilgen/Fraustadt (heute: Lgiń / Woiwodschaft Lebus) nach Caule/Luckau und zog später nach Nordrhein-Westfalen.


Elemente der Erinnerung: Als Rahmen für diese Assemblage dient die oberste Schublade aus Heinrichs Nachttisch – ein Möbelstück, das er als gelernter Schreiner selbst gefertigt hat. Der Schlüssel im unteren Zentrum gehörte einst zu seiner Schlafzimmertür im Haus Nummer 21, welches er eigenhändig gemauert hat.

Heinrich maß die Jahre seines Lebens oft anhand eines Zollstocks, indem er einen Finger an sein aktuelles Lebensjahr und den anderen an die durchschnittliche Lebenserwartung hielt. Die Konstruktion aus Stange und Kugeln greift diese Geste auf. Sie ist zugleich eine Reminiszenz an den amerikanischen Künstler Joseph Cornell, der in seinen Assemblagen häufig mit diesen Elementen arbeitete.

Die Fotografien sind an Angelhaken befestigt, die über Angelschnüre straff gespannt werden. Jedes Element hat einen ganz persönlichen Bezug zu Heinrichs Leben – doch nicht jeder Bezug soll hier aufgeschlüsselt werden.

Assemblage, gewidmet Jutta Scharte (*1935 †2016)


Heinrich floh als Kind mit seinen Eltern von Ilgen/Fraustadt (heute: Lgiń / Woiwodschaft Lebus) nach Caule/Luckau und zog später nach Nordrhein-Westfalen.


Elemente der Erinnerung: Als Rahmen für diese Assemblage dient die oberste Schublade aus Heinrichs Nachttisch – ein Möbelstück, das er als gelernter Schreiner selbst gefertigt hat. Der Schlüssel im unteren Zentrum gehörte einst zu seiner Schlafzimmertür im Haus Nummer 21, welches er eigenhändig gemauert hat.

Heinrich maß die Jahre seines Lebens oft anhand eines Zollstocks, indem er einen Finger an sein aktuelles Lebensjahr und den anderen an die durchschnittliche Lebenserwartung hielt. Die Konstruktion aus Stange und Kugeln greift diese Geste auf. Sie ist zugleich eine Reminiszenz an den amerikanischen Künstler Joseph Cornell, der in seinen Assemblagen häufig mit diesen Elementen arbeitete.

Die Fotografien sind an Angelhaken befestigt, die über Angelschnüre straff gespannt werden. Jedes Element hat einen ganz persönlichen Bezug zu Heinrichs Leben – doch nicht jeder Bezug soll hier aufgeschlüsselt werden.